Die 4 gängigsten Kajaktypen

Es gibt sehr viele unterschiedliche Kajak-Designs. Die ältesten klassischen Kajaks hatten noch einen Aufbau mit aus Tierfellen bespannten Rümpfen. Aber seit den Anfängen der ersten Kajaks hat sich einiges getan.

Sit-in-Kajak

Es besitzt einen halb-geschlossenen Aufbau. Der Einstieg ist großräumiger als bei den herkömmlichen kleineren Modellen, was das Einsteigen und Aussteigen etwas einfacher gestaltet. Als Nachteil könnte man sehen, dass das Wasser, welches einmal in den Rumpf gelangt ist, nicht wieder von selbst herauslaufen kann. Sie sind mit einem Schott ausgestattet, wodurch in bestimmte Bereiche des Rumpfes nicht so einfach Wasser eindringen kann.

Sit-on-Kajak

Der offene Aufbau der Boote dieses Typs macht den Einstieg noch einfacher. Außerdem wurden sie mit Kanälen ausgestattet, die das Wasser, was von oben auf den Boliden gerät, während der Fahrt ableiten. Man muss das Wasser nicht mehr selbst herausschöpfen. Das Gepäck ist ebenfalls leichter zugänglich, weshalb die Modelle besonders bei Freizeit-Anglern und Paddlern in wärmeren Gegenden beliebt sind. Aber auch bei den Sit-on-Kajaks gibt es wasserdicht abgeschlossene Fächer und Stauräume. Sie zählen zu den robustesten Kajaks.

Whitewater-Kajak

Diese Kajaks sind den Sit-in-Kajaks sehr ähnlich. Sie sind lediglich etwas kürzer und haben einen kleineren Einstieg. Sie sind im ganzen wesentlich leichter und windiger als die anderen Typen. Zudem lassen sie sich einfacher wieder aufrichten, für den Fall, dass man eine Rolle macht oder gekentert ist. Sie sind am besten für die Fahrten durch Stromschnellen geeignet. Die Whitewater-Kajaks sind die erste Wahl vieler Profis und Wildwasserfahrer.

Touring- oder Sea-Kajak

Im Prinzip handelt es sich um Sit-in-Kajaks, die einen etwas längeren schmaleren Aufbau haben. Viele lieben sie, weil sie sich mit ihnen schneller fortbewegen können. Besonders bei langen Fahrten, bei denen man längere Distanzen zurücklegt, kommt einem der spezielle Aufbau zu gute. Außerdem verfügt ein Touring-Kajak über noch mehr Stauraum und kann ähnlich leicht wie ein herkömmliches Sit-in-Kajak gerollt werden.