Welche weiteren Kajak-Bootstypen gibt es?

Diese Kanu- oder Kajak-Mischtypen verfügen über die besten Eigenschaften der beiden besagten Bootsarten. Sie werden nicht nur wegen der sehr bequemen Sitze gerne von Anglern aber auch anderen Freizeitpaddlern benutzt. Praktischerweise sind die großen Stauräume direkt zugänglich, und man kann sogar in ihnen stehen, wenn man sich etwas geschickt anstellt. Die Rümpfe sind hauptsächlich für Fahrten in flachen Gewässern konzipiert. Aber es gibt Überzüge für die Boote, die das Innere vor Regenwasser oder Spritzwasser schützen können. Es ist wesentlich schwieriger, es nach dem Kentern und Umdrehen der Sit-inside-Kajaks wieder allein zurück in das Cockpit zu schaffen. Und da bei einem Sit-on-Kajak der Rückeinstieg viel einfacher ist, bevorzugen viele Paddler genau diesen Bootstypen.

Kajaks im Bootssport

Die gängigsten Kajaks sind die Einer-Kajaks in denen, wie der Name schon sagt, nur eine Person sitzen kann. Meistens sind die Kajakfahrer mit einem Doppelpaddel ausgestattet. In den Bootssport-Disziplinen gibt es auch Zweier-Kajaks, in denen zwei Personen sitzen können. Beide versuchen dabei, so synchron wie möglich zu paddeln. Außerdem gibt es noch die Vierer-Kajaks, bei denen es sich um die schnellsten Boote der Kajakklasse handelt. Für Freizeitpaddler und Anfänger in wärmeren Gegenden sind die Sit-on-Kajaks am besten geeignet. Natürlich sollte es sich dann bei den befahrenen Gewässern um relativ ruhige Flüsse oder Binnenseen ohne Stromschnellen handeln.

Wer allerdings mit einem Sit-on-Kajak kentert, könnte dabei einen Großteil seines Proviants oder seiner Ausrüstung verlieren. Sie sind zwar sehr robust, aber nicht einfacher in der Handhabung. Wer sich ein Kajak zulegen will, sollte sich zunächst mal genau überlegen, wo er es denn überall benutzen will.

Kajaks gelten als sicherer als Kanus, weil die Stauräume teilweise abgeschirmt sind und man besonders bei den klassischen Varianten eine Einheit mit dem Bootskörper bildet. Insofern kann man sein Boot nicht so leicht verlieren, aber im Prinzip ist es immer eine Frage, wie man sein Boot verwenden will.